Heute gibt es nur noch einen Programmpunkt: Heimreise. Um 5:00 Uhr brechen wir auf, es ist noch dunkel. Der Flughafen ist 75 Kilometer entfernt, wir benötigen etwa eine Stunde für die Strecke. Die Autorücknahme funktioniert problemlos, wir sind drei Stunden vor Abflug am Check-In-Schalter.
Den Flug verbringen wir mit lesen, Musikhören, schlafen und Netflix. Er vergeht wie im Flug 😊
Die Landung in München erfolgt pünktlich, die Koffer sind mitgeflogen, das Auto aufgeladen – wir fahren nach Hause und blicken auf traumhafte 17 Tage in Südafrika zurück!






Schritte: 6.000
Eine kleine Nachbetrachtung
Diese Reise war bislang der Höhepunkt all unserer Urlaube, wir kommen definitiv wieder! Die 17 Tage waren voll von Eindrücken, Begegnungen, Genüssen und Once-In-a-Lifetime-Momenten. Wir versuchen, diese Eindrücke hier wiederzugeben:
Landschaft
- Egal ob Küste, Berge, Halbwüste oder Stadt – die Aussichten sind von einzigartiger Schönheit.Der Fynbos ist ein einzigartiger Lebensraum mit fast 8.000 Pflanzenarten, darunter der wunderschönen Königsprotea und dem aromatischen Rotbusch.
- Der südlichsten Punkt Afrikas ist das Kap Agulhas, hier treffen sich der Indische Ozean und der Atlantik – man fühlt sich dort ein bisschen wie am Ende der Welt.
- Das Tablecloth-Phänomen am Tafelberg ist einzigartig – Wolken fließen wie ein Wasserfall über den Berg.
- Die Begegnungen mit Wildtieren im Rahmen eines „Game Drive“ sind überwältigend. Eine Elefantenherde, die gemütlich vor dem Auto die Straße quert, ein Löwe, der Giraffen jagt, Geparden, die ein Kudu erlegen und sogleich verspeisen, Mistkäfer, die ihre Kugel rollen oder fauchende Strauße – allesamt unvergessliche Momente.
Kulinarisches
- Rooibostee schmeckt großartig und enthält kein Koffein. Er wird nirgendwo sonst auf der Welt angebaut.
- Es gibt eine Menge herausragender Restaurants – nicht nur in Kapstadt, sondern entlang der gesamten Garden Route und in den Winelands. Die Qualität der Speisen ist hervorragend – egal, in welchem Restaurant.
- Die Weine sind sehr gut bis ausgezeichnet.
- Es gibt erstaunlich guten südafrikanischen Käse.
- Die Preise für gutes Essen sind mehr als fair.
Gesellschaft
- Die Kluft zwischen Reich und Arm ist eine der tiefsten auf der ganzen Welt. Noch immer ist die Apartheid zu spüren – es ist bedrückend, an Townships vorbeizufahren.
- Die Südafrikanerinnen und Südafrikaner, die wir getroffen haben, waren freundlich und sehr zuvorkommend.
- Ja, die Kriminalitätsrate in den Städten ist hoch – sie ist aber den bitterarmen Verhältnissen geschuldet, in denen viele immer noch leben. Wer mit offenen Augen unterwegs ist und die Ratschläge zur Prävention beherzigt, bewegt sich ziemlich sicher durchs Land.
Nebensachen, die gut sind, zu wissen
- Man tankt, ohne aus dem Auto auszusteigen. Gegen ein paar Rand Trinkgeld wird die Scheibe geputzt und der Reifenduck kontrolliert.
- In jeder unserer Unterkünfte hatten wir Betten mit exzellenten, festen Matratzen.
- In jedem Lokal und in jeder Unterkunft gab es am WC einen Duftspray.
- Die Sonne steht zu Mittag im Norden.
- Leichte Wanderwege sind nicht immer leicht.
- Der Indische Ozean ist viel wärmer als der Atlantik.
- Auch wenn da Leitungswasser gute Qualität hat – man sollte es mit einem europäischen Darm nicht trinken.
- Man benötigt so gut wie kein Bargeld – am besten ganz kleine Scheine für Trinkgelder mitnehmen.