Noto, Weingut Feudo Maccari, Marzamemi, Modica

Noch vor dem Frühstück erkunden wir die Hotelanlage. Wir haben einen schönen Blick auf den Ätna und genießen die Ruhr am frühen Morgen. Das Frühstück genießen wir im Freien.

Dann fahren wir in die ca. 60 Kilometer entfernte Barockstadt Noto und erkunden sie auf eigene Faust. Das Städtchen im Süden der Provinz Syrakus hat rund 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Stadt zählt 19 Klöster, 23 monumentale Kirchen und 19 Adelspaläste. Beeindrucken sind die vielen Freitreppen. Die Altstadt zählt zum UNESCO Weltkulturerbe und ist in weniger als 80 Jahren entstanden, nachdem das alte, weiter landeinwärts gelegene Noto im Jahre 1693 von einem verheerenden Erdbeben zerstört worden war.

Anschließend fahren wir zum Weingut Feudo Maccari, wo wir eine ausgezeichnete Weinverkostung genießen und auch noch den beeindruckenden Beton-Gewölbekeller ansehen dürfen. Ein kleiner Snack darf auch nicht fehlen – wir sind schließlich in Italien.

Bevor wir nach Modica fahren, machen wir noch einen schnellen Abstecher in das malerische Fischerdorf Marzamemi und spazieren durch die Gassen und über die Plätze. Mehr Italien geht nicht, an jeder Ecke lauert ein Postkartenmotiv.

Dann geht es weiter nach Modica. Dort treffen wir unseren Guide von genussreisen.de. Wir starten beim Aussichtspunkt gegenüber der Stadt und haben einen atemberaubenden Blick auf die Barockstadt. Wie Noto gehört es zum UNESCO Weltkulurerbe. Die ineinander verschachtelten Häuser von Modica scheinen an den Felswänden zu kleben und viele haben bis heute noch Räume, deren Wände durch den natürlichen Fels gebildet werden. Auf einem von allen Seiten sichtbaren Felsvorsprung dominiert die Uhr des ehemaligen Schlosses die Stadt. Wir besichtigen den Duomo San Giorgio und müssen dazu die 250 Treppen nach oben erklimmen. In der Kirche findet gerade eine Hochzeit statt. Dank unseres Guide dürfen wir auf den Glockenturm und haben einen schönen Ausblick auf die Stadt. Danach geht es wieder hinunter zum Corso Umberto, der Hauptgeschäftsstraße von Modica. Wir schließen den Besuch mit einer Schokoladeverkostung ab. Angeblich wurde in Modica die Schokolade erfunden. Modica Schokolade unterscheidet sich wesentlich von allen anderen üblichen Schokolade-Arten: sie wird hauptsächlich aus Kakao und Zucker kalt verarbeitet und ohne zusätzliche Fette hergestellt, enthält praktisch nur die in den Kakaobohnen natürlich vorhandene Kakaobutter. Die Kaltverarbeitung bei Temperaturen unter 45° sorgt dafür, dass die Zuckerkristalle in der Schokoladentafel vollständig erhalten bleiben.

Wir fahren über Ragusa zurück ins Hotel und genießen Muscheln und gebackene Calamari auf der Terrasse des Hotelrestaurants.