Mit einem großartigen Frühstück beginnt der Tag heute schon recht bald, denn wir haben vor, eine kleine Wanderung zu machen.
Gleich nach dem Frühstück checken wir aus und fahren ins 20 Kilometer entfernte Rustrel. Dort befindet sich der „Colorado Provençal“, einer ehemaligen Ockergrube mit gelben und roten Felsformationen. Wir wandern über sandige Wege bis zu einer Lichtung, auf der wir die Sandsteinberge sogar erklimmen können. Wir fühlen uns ein bisschen wie im Bryce Canyon bei unserem USA-Urlaub 2014. Für den vier Kilometer langen Wanderweg benötigen wir wegen der vielen Zwischenstopps fast zwei Stunden.
































Dann fahren wir weiter zu einem kleinen Luberon-Bergdorf namens Saignon. Dort ist es richtig hübsch, wir spazieren durch die schmalen Gassen und trinken auf einem lauschen Platz ein kleines Mittagsbier.
Dann fahren wir weiter nach Ménerbes, einem weiteren Ort aus der Reihe der „schönsten Dörfer Frankreichs“. Als wir ankommen, wird gerade der Wochenmarkt abgebaut. Auch hier schlendern wir durch die Gassen und bewundern die vielen Geschäfte, die bunten Holzfensterläden und kleinen Restaurants. In einem solchen essen wir eine Kleinigkeit zu Mittag und spazieren zurück zum Parkplatz.
































Da es später ist als geplant, und die nachmittägliche Hitze wieder zuschlägt, entschließen wir uns, gleich zur Unterkunft für heute nach Bonnieux zu fahren.
Das Resort „Le Domaine de Capelongue & Spa“ ist einfach nur großartig. Wir verbringen den restlichen Nachmittag am Pool und freuen uns schon sehr aufs Abendessen. Der Chef des Hauses ist kein geringerer als Edouard Loubet, ein zwei-Sterne-Koch, der sich hier seinen Traum verwirklicht hat.
Nach einem Aperitif auf der Terrasse werden wir im Restaurant in den siebten Gourmet-Himmel geführt. Wir leisten uns das Chef-Menü und sind begeistert ob der Kochkunst. Ganze vier Stunden dauert es, bis wir uns durch die vielen Gänge gegessen haben. Ein wirklich grandioser Tag war das heute.
































