Über Nacht hat auch Christoph die Vorzüge der mitgebrachten Kohletabletten zu schätzen gelernt. Sie haben auch Wirkung gezeigt – bei beiden. Wir gehen frühstücken und essen trockenes Brot sowie ein bisschen Obst und trinken Cola und Ingwertee. Das behalten wir alles bei uns und sind zuversichtlich, den Reisedurchfall überstanden zu haben. Wie verbringen den ganzen Vormittag lesend am bzw. im Pool und schlafen. Zu Mittag sind wir wiederhergestellt und machen einen Spaziergang durch die Anlage. Wir erkunden Pflanzen und Tiere. Die Pflanzen können wir bis auf die Bananenstauden und Kokospalmen nicht benennen. Von den Tieren sehen wir Eidechsen, Zikaden, eine Katze, am Strand Krabben, Reiher und Einsiedlerkrebse.
Beeindruckend sind die versteinerten Korallenriffe, die das Ende des Festlandes markieren, darunter puderweißer Sand. Am Nachmittag beobachten wir einen Mitarbeiter, wie er auf eine Kokospalme klettert und Palmwedel, die zu nahe ans Haus wachsen, mit der Machete abschlägt. Für uns bringt er frische Kokosnüsse mit, in die er oben ein Loch schneidet. Wir trinken die köstliche Kokosmilch, die auch durstlöschend ist. Ein anderer Mitarbeiter schneidet uns dann die Kokosnuss auf und das Kokosfleisch in mundgerechte Stücke. Ein Genuss, so eine frische Kokosnuss!
Am Nachmittag überrascht uns ein kurzer, aber heftiger Tropensturm. Zehn Minuten schüttet es wie aus Kübeln, dann ist wieder alles vorbei. Im November und Dezember ist in Tanzania die kleine Regenzeit, die gerade zu Ende geht. Dann können wir auch schon wieder raus auf die Liegen und in den Pool.
Am Abend gehen wir früh essen, trinken Cola und essen sautierten Kalamari mit Reis. Feuerprobe für unsere Därme – gottseidank bestanden. Wir gehen früh schlafen.
Heute haben wir ein paar Swahili-Ausdrücke gelernt: „Jambo“ heißt „Hallo“, „Asante sana“ bedeutet „Vielen Dank“ und „Guten Morgen“ wünschen wir uns mit „Habari asubuhi“. Mit „Karibu“ werden wir immer wieder begrüßt, es heißt so viel wie „Herzlich willkommen“. Wir lassen uns sehr gerne auf die Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, sie sind alle sehr herzlich und zuvorkommend.
































