Erste Station: Regensburg. Mit Blitz-Sightseeing und einem Abend im Roten Hahn

Erste Station: Regensburg. Mit Blitz-Sightseeing und einem Abend im Roten Hahn

Von Linz nach Regensburg

Knapp nach 15:00 Uhr starten wir: Das Auto ist gepackt, wir haben heute rund 250 Kilometer Fahrt vor uns. Nachdem wir das erste Mal mit dem Elektroauto unterwegs sind, war eine sorgsame Planung der Streckenabschnitte notwendig. Wir haben uns entschieden, ein paar Zwischenstopps einzulegen, ganz nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“.

Unser erster Halt führt uns nach Regensburg, optimal zu erreichen ohne Zwischenladung und ein guter Ausgangspunkt für die Weiterreise.

Die Fahrt verläuft ruhig, an drei Baustellen stockt der Verkehr ein wenig. Unsere Reisegeschwindigkeit auf der Autobahn liegt bei gemütlichen 110 km/h, die optimale Geschwindigkeit für unseren E-Flitzer, damit er nicht zu viel Strom verbraucht. Nach ziemlich genau drei Stunden Fahrt sind wir angekommen.

Ankunft in Regensburg, Check-In und eine Stunde Stadtspaziergang

Wir sind vorbereitet: wir haben schon im Vorfeld die richtige App heruntergeladen, um in Regensburg Strom tanken zu können und wir haben auch schon Stromtankstellen ausgesucht, an denen wir parken können. Gleich beim ersten Anlauf klappt es – auf dem geplanten Parkplatz steht tatsächlich eine Ladesäule und es ist genau noch ein Platz frei! Den schnappen wir uns und starten die erste Ladung.

Dann gehen wir zu Fuß ein paar Minuten zum Hotel „Roter Hahn“, das wir uns nicht nur wegen des Namens ausgesucht haben, sondern mitten in der Altstadt von Regensburg liegt. Es ist der perfekte Ausgangspunkt für unseren Stadtspaziergang.

Die Altstadt von Regensburg war ein mittelalterliches Handelszentrum und ist seit 2006 UNESCO Weltkulturerbe. Viele Bauwerke zeugen von ihrer politischen, wirtschaftlichen und religiösen Bedeutung bereits ab dem 9. Jahrhundert. Es gibt Römische, Romanische und Gotische Architektur. Bestimmend sind die hohen Häuser aus dem 11. bis 13. Jahrhundert, die dunklen und engen Gassen sowie Befestigungsanlagen.

Die gesamte Innenstadt ist verkehrsberuhigt – die Autos mussten den Fußgänger:innen, Fahrradfahrer:innen und vielen Orten zum verweilen weichen. Sehr lebenswert und einladend. Überall sind kleine Gastgärten vor den bunten Häusern, voll mit Menschen.

Wir gehen zum Bismarckplatz, zum Alten Rathaus, zum goldenen Turm und zum Goliathhaus. Unser Highlight ist aber definitiv die die Steinerne Brücke aus dem 12. Jahrhundert. Gebaut wurde sie zwischen 1135 und 1146, sie ist ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst und zur Gänze aus Stein. Außerdem ist sie die älteste erhaltene Brücke in Deutschland. Hier dazu der Wikipedia-Artikel.

Die Abendstimmung ist großartig, wir haben einen schönen Ausblick auf die Donau und die Regensburger Altstadt in der Abendsonne. Definitiv eine eigene Reise wert! Dann gehen wir zurück ins Hotel und machen uns frisch fürs Abendessen.

Abendessen im „Roten Hahn“

Wir essen heute im Hotelrestaurant. Der Koch Maximilian Schmidt ist noch nicht einmal dreißig Jahre alt und hat sich schon einen Michelin-Stern erkocht. Er führt das Restaurant seit drei Jahren in dritter Generation. Wir nehmen das große Menü mit Weinbegleitung und sind ganz angetan von den köstlichen, schön angerichteten Gängen, die von einem außerordentlichen Talent des Chefkochs zeugen. Wir dürfen an einem Tisch im Freien sitzen, es ist ein perfekter Abend. Erst eine halbe Stunde vor Mitternacht wird der letzte Gang serviert. Der erste Urlaubstag ist mehr als gelungen!

Wir gehen nochmal zum Auto und hängen das Kabel ab. Dann fallen wir müde ins Bett. Heute sind wir 17.857 Schritte gegangen.

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