Der Chef unserer Unterkunft erinnert uns daran, dass heute Valentinstag ist. Er begrüßt uns mit zwei Gläsern Sekt und veranstaltet ein Fotoshooting mit uns für die Facebookseite der Periwinkle Lodge. Wir frühstücken noch einmal vorzüglich auf der Terrasse und checken aus. Christoph ist wieder fit. Unser erstes Ziel für heute ist gerade einmal sechs Kilometer entfernt. Wir parken am Parkplatz des Robberg Nature Reserve, wo Claudia bereits gestern mit Robben geschwommen ist.



Witsand Circuit im Robberg Nature Reserve
Wir haben eine 5,5 Kilometer lange Wanderung im Robberg Nature Reserve vor uns. Bereits im Vorfeld haben wir einen Tagespass organisiert, diese sind streng limitiert. Der Weg durch das Naturschutzgebiet ist atemberaubend schön. Er führt am nördlichen Kamm der Halbinsel entlang bis zur großen Robbenkolonie, die wir gestern besucht haben. Dann geht es hinunter zur Witsand Sanddüne, weiter zum wunderschönen Strand vor „Die Eiland“ und zurück zum Parkplatz. Für die Strecke haben wir fast zweieinhalb Stunden benötigt, da einige nicht ganz einfache Passagen dabei waren.
Wir steigen ins Auto und fahren die N2 weiter Richtung Tsitsikamma Nationalpark. Bei der Blokrans Bridge machen wir einen kurzen Zwischenhalt.






















































Bloukrans Bridge und Tsitsikamma Big Tree
Die Bloukrans Bridge ist mit 216 Metern die höchste Brücke Afrikas. Die Bogenbrücke hat eine freie Spannweite von 272 Metern. Hier wird Bungee Jumping angeboten. Wir sehen ein paar wagemütigen Kids zu, die sich in die Tiefe stürzen und fahren dann weiter.
Direkt an der N2 befindet sich der Eingang zum Tsitsikamma Big Tree. Der 1.000 Jahre alte Outeniqua Yellowood befindet sich nur 500 Meter vom Parkplatz entfernt. Wir bezahlen den Eintritt und gehen die 500 Meter zu Fuß über Holzstege durch den Urwald zum Riesenbaum. Er ist beeindruckend mit seinen 36,6 Metern Höhe. Der Umfang des Baumstammes beträgt 8,5 Meter. Die Krone breitet sich auf einer Weite von 33 Metern aus. Nach der ausgiebigen Begutachtung des Wald-Goliaths machen wir noch einen kleinen Spaziergang zurück zum Parkplatz. Das Gate ist bereits geschlossen, wir sind gerade noch rechtzeitig gekommen. 17 Kilometer trennen uns noch von unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte.


















Ein Abend im Urwald-Paradies
Die Fernery Lodge & Spa erreicht man nur über eine Schotterpiste. Sie liegt malerisch an der Oberkante einer Klippe über einem Wasserfall. Wir checken ein und werden erst einmal durch das riesige Gelände geführt. Hier haben wir ein richtiges Hideaway gefunden. Als wir buchten, waren noch alle Zimmer frei und so haben wir bei der riesigen Suite mit privatem Pool zugeschlagen. Den nutzen wir gleich, dann gehen wir duschen. Am heutigen Valentinstag gibt es besonderes Menü an einem besonderen Ort. Im Restaurant, in dem üblicherweise Hochzeiten und andere Events stattfinden, ist heute für die Hotelgäste gedeckt. Wir sitzen in einem riesigen Glashaus mit einer Oase aus Pflanzen und Wasser in der Mitte und einer modernen Profi-Showküche. Wir genießen das Menü, trinken dazu eine Flasche Wein und freuen uns, dass wir diese Unterkunft ausgerechnet am Valentinstag gebucht haben.



























Schritte: 20.300