Heute stehen wir schon früh auf, wir haben eine ganztägige Tour zum Kap der guten Hoffnung über GetYourGuide gebucht. Das Frühstück lassen wir aus, denn kurz nach 8:00 Uhr holt uns ein Kleinbus ab, in dem bereits fünf andere Leute sitzen.
Wir fahren über Camps Bay nach Hout Bay, unser Guide Pamela macht gleich einmal eine Vorstellrunde im Bus, wir sind mit einem deutschen Pärchen, einem etwas schrägen Typen aus San Francisco, einer Japanerin und einem Japaner unterwegs. In Camps Bay steigen wir am Aussichtspunkt aus, den wir schon am Freitag besucht haben. Die Sicht ist phänomenal, uns verbläst aber fast der Wind, der heute mehr als lebhaft weht.

In Hout Bay angekommen, entscheiden wir uns für das Zusatzangebot einer Bootsfahrt nach Duiker Island und bestaunen die dort ansässige Kap-Pelzrobbenkolonie. Dann fahren wir den atemberaubenden, neun Kilometer langen Chapman‘s Peak Drive und haben auch die Gelegenheit, auszusteigen und Fotos zu machen. Der „Chappie“, wie er von den Einheimischen genannt wird, hat über 100 Kurven und schlängelt sich malerisch an der Westküste entlang.



























Die nächste Station ist der Boulders Beach in Simon’s Town auf der Kap-Halbinsel. Dort gehen wir auf Tuchfühlung mit afrikanischen Pinguinen. Nebenbei wird Claudias in New York erstandenes Baseballcap vom Wind erfasst und mitten in die Vogelkolonie geblasen. Ganz in der Nähe gehen wir im Saveur Restaurant Simonstown Mittagessen. Wir essen Catch of the Day, heute Thunfisch, mit viel Gemüse und Babyspinat. Dazu trinken wir herrlichen Chenin Blanc und lernen dabei den Rest der Reisgruppe etwas besser kennen.





















Gestärkt fahren wir weiter nach Süden zum Cape of Good Hope Nature Reserve. Dort besichtigen wir zuerst Cape Point Lighthouse und gehen dann zu Fuß oberhalb des Diaz Beach zum Cape of Good Hope. Der Wind weht streng, wir müssen doppelt aufpassen, wo wir hinsteigen, denn die Böen haben es in sich. Nach einer kleinen Klettereinlage befinden wir uns am südwestlichsten Punkt des Afrikanischen Kontinents und haben einen atemberaubenden Ausblick auf die Kap-Halbinsel. Auf dem Weg begegnen wir freilebenden Straußen und Antilopen.



























Es ist bereits später Nachmittag, wir fahren über den Ou Kaapse Weg zurück nach Kapstadt. Zurück in der Unterkunft, kühlen wir uns im Pool ab und werfen uns in Schale für den Abend.
Steak & Wine an der Victoria & Alfred Waterfront
Heute haben wir einen Tisch im Belthazar Restaurant & Wine Bar reserviert. Es befindet sich an der Victoria & Alfred Waterfront, dem restaurierten Hafenviertel von Kapstadt. Wir müssen durch die Shoppingmall Victoria Wharf, obwohl es Sonntag und nach 20 Uhr ist, haben alle Geschäfte geöffnet. An der Hafenseite beginnt das Nachleben – es ist viel los, alle Gebäude rund um das Hafenbecken sind hell erleuchtet, überall wird gegessen und gefeiert. Das Belthazar ist nach eigenen Angaben die Bar mit den meisten offenen Weinen der Welt. Es sind 250 glasweise servierte Weine, das ist tatsächlich respektabel. Serviert werden sie in einem österreichischen Produkt, Riedel Gläsern. Zusätzlich ist es auch noch das beste Steakhouse in Südafrika mit einer großen Auswahl an Fleischsorten – von Strauß über Springbok bis Gnu und Krokodil. Christoph wählt ein klassisches Rib Eye, Claudia ein Straußensteak – beide sind auf den Punkt gegart und schmecken köstlich. Satt und zufrieden fahren wir gegen 23 Uhr zurück in die Unterkunft.















Schritte: 16.200