Coney Island und Heimflug

Der letzte Tag ist da! Unser Flug geht erst am späten Nachmittag, deshalb haben wir auch für heute noch einen Sightseeing-Plan.

Zuerst gehen wir frühstücken – nicht im Hotel, sondern im Junior’s Restaurant Brooklyn. Amerikanischer geht es nicht. Mittlerweile gibt es mehrere Filialen in New York City, wir speisen in der originalen. Eröffnet 1950, trat der Junior’s Cheesecake von dort aus seinen weltweiten Siegeszug an. Alles ist original möbliert, auch die Kellner machen den Eindruck, als hätten sie bei der Eröffnung schon serviert. Aus den Lautsprechern ertönt 50er-Jahre-Musik. Wir lieben es! Wir bestellen Spiegelei und Eggs Benedict, dazu Hash Browns und Orangensaft. Kaffee gibt es aus der Glaskanne eingeschenkt, so oft wir wollen. Ein Cheesecake geht sich nach dieser üppigen Mahlzeit nicht mehr aus. Wir kaufen zwei Stück zum Mitnehmen.

Um 10 Uhr checken wir aus und wie angekündigt, beginnt es leicht zu regnen. Das tut unseren Plänen keinen Abbruch, denn es soll Regenpausen geben. Wir fahren nach Coney Island, eine Halbinsel im Süden Brooklyns mit einer vier Kilometer langen Strandpromenade. Das Gebiet war vor dem Zweiten Weltkrieg der größte Vergnügungspark der Welt und gilt als Geburtsstätte des modernen Rummelplatzes. Auch heute lockt der Luna Park jährlich mehr als fünf Millionen Menschen an. Hier wurden schon unzählige Filme, Serien und Musikvideos gedreht.
Wir schlendern durch den Lunapark und an den Fressbuden an der Strandpromenade entlang, es hat tatsächlich aufgehört zu regnen. Gerade als wir wieder zum Auto zurückkommen, beginnt es wie aus Kübeln zu schütten. Im Auto verputzen wir den großartigen Junior’s Cheesecake und machen uns auf den letzten Weg Richtung Flughafen.

Wir brauchen mehr als eine Stunde für die 20 Meilen lange Strecke über Staten Island zum Flughafen Newark. Die Rückgabe des Mietautos ist unproblematisch. Die Gepäckabgabe und das Passieren der Sicherheitsschleuse dauert Ewigkeiten – gut, dass wir genügend Zeit eingerechnet haben. Wir boarden pünktlich, bekommen aber mehr als eine Stunde lang keine Starterlaubnis. Der Flug selbst verläuft ruhig und ohne Komplikationen.

Schritte: 9.000
Gefahrene Kilometer: 60