Auch wenn es gestern etwas länger geworden ist, frühstücken wir um 7 Uhr, wir haben volles Programm an unserem letzten New York Tag.
Walking Tour durch SoHo, Little Italy und Chinatown
Wir fahren mit der Subway Richtung Lower East Side – kurz vor 10:00 Uhr versammeln wir uns mit einer Gruppe von ca. 15 Personen im Spring Street Park zu unserer nächsten Tour. Unser Tourguide Filip unternimmt mit uns einen Streifzug durch das gentrifizierte Szeneviertel SoHo (South of Houston Street), erkunden Little Italy und schlussendlich Chinatown.
Nach Ende der Tour spazieren wir zum nächsten kulinarischen NYC-Must-Have: Dumplings in Chinatown. Der Speiseführer New York empfiehlt klar Nom Wah Tea Parlor. Hier werden seit 115 Jahren frische Dim Sum zubereitet. Von uns gibt es ein klares „Sehr Gut“. Weiter geht’s mit der Subway zum Meatpacking District.







































Chelsea Market und High Line
Die nächste Station ist der legendäre Chelsea Market. Ein weiteres Beispiel für den New Yorker Shabby Chic. Rund sechs Millionen Menschen besuchen das riesige Backsteingebäude im Herzen des Meatpacking District jährlich. Es gibt Restaurants und Geschäfte, in denen lokale Produkte eingekauft werden können. Alles sehr stylish, gerne wären wir den ganzen Nachmittag hiergeblieben. Daraus wird nichts, wir haben noch andere Pläne. Der nächste: die High Line bis zu den Hudson Yards gehen. Die High Line ist ein perfektes Beispiel für Stadtbegrünung. Einst eine Bahnlinie für Gütertransport, ist die Trasse heute ein 2,6 Kilometer langer öffentlicher Park, der zum Spazieren und Verweilen einlädt. Wir genießen den Schatten und die diverse Pflanzenwelt.







































Hudson Yards
Nach einer Dreiviertelstunde Fußmarsch sind wir bei den Hudson Yards angelangt. Dort beeindruckt The Shed – Bloomberg Building, Vessel und eine Shoppingmall, die keine sein will. Die Hudson Yards sind ein riesiges Stadtentwicklungsgebiet, das uns unser nächster Tourguide näherbringt. Gemeinsam mit zwei Deutschen erwandern wir die Hudson Yards Neighborhood. Peter erzählt uns viele interessante Facts über die Entstehung des Stadtentwicklungsprojekts, das über einer Subway-Einstellhalle entstanden ist und wird dabei auch sehr politisch. Inhaltlich die beste Führung bisher.
Eine Attraktion der Hudson Yards ist Edge, eine Freiluft-Aussichtsplattform im 100. Stockwerk eines Wolkenkratzers. Alleinstellungsmerkmal ist der begehbare Glasboden. Wir sehen die Taxis 345 Meter unter unseren Füßen fahren – very thrilling! Wir genießen die Nachmittagssonne, die laute Musik und ein kühles, überteuertes Bier. Dann fahren wir wieder nach unten und sehen zu, dass wir ins Hotel zurückkommen.










































SUMMIT One Vanderbilt, Grand Central Station und Grand Central Oyster Bar
Unser letzter Abend in New York ist angebrochen. Frisch geduscht machen wir uns auf den Weg in die 42 Straße zum SUMMIT One Vanderbilt. Wir haben Tickets für 19 Uhr, müssen aber fast eine Stunde anstehen, bis wir mit dem Lift nach oben dürfen. Wir erleben das Konzept Aussichtsplattform im Wolkenkratzer in einer neuen Dimension. Alles ist verspiegelt, laute sphärische Klänge machen das Erlebnis perfekt. Besonderes Highlight: Ein Raum mit riesigen silbernen Ballonen lässt einen glauben, im Bällebad über New York zu schweben. Auf der Terrasse genießen wir das zweite überteuerte Bier des Tages und fahren wieder hinunter zur Grand Central Station, die sich unmittelbar daneben befindet. Der Bahnhof beeindruckt uns sehr. Im Gebäude versteckt ist auch ein besonderes Gastronomieangebot: die Grand Central Oyster Bar. Wir haben einen Tisch reserviert und genießen Austern, Fisch und eine kalifornische Weißweincuvée.
Müde spazieren wir zum Hotel zurück und trinken noch einen New-York-Abschieds-Negroni in der Rooftop-Bar. Danach sind wir streichfähig. Wir freuen uns schon auf die nächsten Tage, die Stadt hat uns einiges abverlangt.
















































Schritte: 27.900