Eine Bootsfahrt an der Küste des Gargano, ein Nachmittagsspaziergang im Wald und ein gemütlicher Abend in Mattinata

Unser Frühstück wartet heute in einer nahe gelegenen Bar. Es ist ein Früh-Stück im wahrsten Sinne des Wortes, denn auf uns wartet eine vierstündige Bootsfahrt an der Küste des Gargano.

Gebucht haben wir die Tour über Get Your Guide, Rocco von „Il Capitano“ wartet bereits am Porto Turistico mit einem Motorboot auf uns. Wir fahren entlang schöner Strände, besichtigen Grotten und machen einen Bade-Zwischenstopp. Am frühen Nachmittag kommen wir wieder zurück nach Vieste. Und machen uns gleich auf den Weg ins Zentrum der Gargano-Halbinsel, zum Foresta Umbra.

Foresta Umbra

Nach einer guten halben Stunde Fahrt sind wir in einer anderen Welt angekommen: 800 Meter über dem Meeresspiegel und 10.000 Hektar Wald sorgen für angenehme Temperaturen.

Das Naturschutzgebiet „Foresta Umbra“ verdankt seinen Namen („Schattenwald“) seiner dichten Vegetation. Die bis zu tausend Jahre alten Buchenhaine wurden 2017 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Der Gargano und das Waldgebiet Foresta Umbra gelten als Lebensraum der Artenvielfalt, es leben hier 40 Prozent der Pflanzenarten und 70 Prozent der Brutvogelarten Italiens. Wir starten beim Laghetto d’Umbra und wandern knapp fünf Kilometer durch die alten Wälder – herrlich!

Dann fahren wir über enge, kurvige und vor allem steile Straßen weiter Richtung Mattinata, wo wir uns ein wenig abseits der Küste in einem Hide-away eingemietet haben.

Hoher Chillfaktor in Mattinata

Nach einer Dreiviertelstunde Fahrt kommen wir im Agriturismo Giorgio an. Versteckt hinter Macchia und Olivenbäumen erreichen wir die Masseria. Der alte Bauernhof besteht seit 1857 und wurde von der Familie Bisceglia in eine Touristenunterkunft mit 35 Bungalow-Zimmern umgebaut. Wir rühren heute keinen Fuß mehr von hier weg! Wir checken ein und chillen am großzügigen Pool. Am Abend essen wir im hauseigenen Restaurant Olioverde, das eine Kilometer-Zero-Philosophie lebt. Fast alle Produkte stammen aus eigener Landwirtschaft oder aus der Region. Nicht nur das selbst gemachte Olivenöl schmeckt herrlich, sondern alles, was auf den Tisch gebracht wird.

Schritte: 17.800