Um 6:00 Uhr morgens fahren wir mit dem Auto zum Flughafen Linz. Wir fliegen nur mit Handgepäck und ersparen uns den Gepäckaufgabe-Stress. Pünktlich um 8:00 Uhr heben wir mit der Ryanair ab und landen bereits 70 Minuten später am Flughafen Bari. Wir haben ein Mietauto bei SIXT gebucht und bekommen einen nagelneuen Jeep Compass E-Hybrid. Aber erst, nachdem uns die Dame am Schalter Upgrades und Zusatzversicherungen andrehen wollte. Nachdem wir alles erfolgreich abgewehrt haben, starten wir mit großem Zeitvorsprung Richtung der 60 Kilometer entfernten Stadt Monopoli.



Monopoli
Das mittelalterliche Städtchen, in dem rund 50.00 Menschen wohnen, liegt an der Adria und hat sich in den letzten Jahren dank der umfangreichen Restaurierungsarbeiten sehr schön herausgeputzt.
Monopoli existierte bereits in der Altsteinzeit, bei Ausgrabungen in der Altstadt wurde ein 11.400 Jahre altes Kinderskelett gefunden. Weitere Ausgrabungen stammen aus der Eisenzeit und Bronzezeit. Das historische Zentrum beginnt am Fischereihafen und ist von einem Kastell mit einer Stadtmauer umgeben. Zahlreiche Kirchen und Klöster schmücken die verkehrsberuhigte Altstadt.
Wir parken etwas außerhalb und gehen über den Porto Antico, den alten Hafen, Richtung Altstadt. Die viele schöne Bars und typische Trattorien sorgen für einen besonderen Flair. In einer davon trinken wir zum Start ein kühles Bier. Für 12.30 Uhr haben wir einen Tisch in einem Restaurant im Innenhof eines Palazzos in der Altstadt reserviert, in dem es angeblich die besten Fischgerichte der Stadt gibt. Komera – Cucina Nostra heißt es und wird seinem Ruf mehr als gerecht. Wir sind hungrig und schlagen uns unsere Bäuche mit Crudo die Mare und Pasta mit frisch gefangenem Drachenkopf voll – dazu trinken wir eine wunderbare Flasche Fiano. Jetzt sind wir so richtig in Bella Italia angekommen!
Nach diesem grandiosen Start in unseren Urlaub spazieren wir über das Castello Carlo V, den Piazza Palmieri, die Cattedrale Maria Santissima della Madia, den Piazza XX Settembre und einen der größten Plätze Italiens, die Piazza Vittoria Emanuele II, zurück zum Parkplatz.










































Polignano a Mare
Das touristische Küstenörtchen Polignano a Mare ist nur 15 Kilometer entfernt, wir benötigen knapp eine halbe Stunde, bis wir in unsere Unterkunft Dimora Santa Caterina kommen. Das Zimmer ist geräumig, der Pool riesig. Das Beste: er gehört ganz allein uns! Wir verbringen die nächsten zwei Stunden im Wasser und auf der Liege und und genießen den Nachmittag in vollen Zügen. In der Abendsonne machen wir uns auf den Weg ins Zentrum von Polignano a Mare.
Als erste Sehenswürdigkeit kommen wir am Lama Monachile vorbei, einem idyllischen Kiesstrand zwischen schroffen Felswänden. Wir betreten die Altstadt über die Ponta Borbonico und durch ein Tor an der Piazza Giuseppe Garibaldi. Langsam schlendern wir durch enge Gässchen zu verschiedenen Aussichtspunkten. Wir erhaschen auch einen Blick auf das berühmte Höhlenrestaurant Grotta Palazzese. Ein Abend für zwei Personen kostet dort mindestens 2.000 Euro – nicht unsere Liga. Wir verlassen die Altstadt wieder und gehen direkt zum Restaurant, das wir für heute Abend gebucht haben. Im Jamanté – Experience Restaurant geht es ums Detail – auf Dekoration, Privatsphäre und gute Atmosphäre wird großen Wert gelegt. Das kulinarische Erlebnis sucht seinesgleichen. Wir essen Thunfisch mit Honig und Calvadossauce (Christoph), gegrillten Oktopus auf einem Tomatenspiegel (Claudia), als Zwischengang die berühmten Orrechiette mit Cime di Rapa Creme, Mandeln und Burrate. Der Hauptgang ist köstlich und besteht für Christoph aus einem perfekt gegarten Rib-Eye Steak und für Claudia aus einem schönen Stück Rombo (Steinbutt) mit Karottencreme. Der Koch Gianluca Torres ist einer der Vereinigung „Ambasciatori del Gusto“, ein Botschafter des Geschmacks. Wir trinken nur apulische Weine – eine Flasche Falanghina und eine Flasche Negroamaro. Nachdem bei Christoph tatsächlich noch ein Tiramisu hinunterbekommt, zahlen wir und gehen rund eine halbe Stunde zu Fuß zurück in die Unterkunft.













































Schritte: 22.000