Es geht weiter nördlich: Kopenhagen, wir kommen!
Auf Wiedersehen, Nordsee! Auf geht’s nach Dänemark!
Heute wird noch einmal ausgedehnt gefrühstückt, dann packen wir unsere Koffer und checken aus. Um Punkt 10:00 bringen wir unsre Fahrräder wohlbehalten zurück und machen uns auf den Weg ins etwas mehr als 400 Kilometer entfernte Kopenhagen. Wir durchqueren ganz Deutschland von West nach Ost und kommen bei Flensburg an die Ostsee. Wir passieren die Dänische Grenze und steuern bei Fredericia den nächsten E-Ladepark an. Die Ionity-Stationen sind leider alle belegt, bei E.ON haben wir Glück und kommen nach ein paar Minuten Wartezeit dran. Wir vertreten uns die Beine und trinken einen Kaffee-Shake, dann ist das Auto schon wieder vollgeladen für die Weiterfahrt. Beeindruckend ist die 18 Kilometer lange Storebæltsbroen, sie quert die Meerenge Großer Belt zwischen den Inseln Fünen (dänisch Fyn) und Seeland (dänisch Sjælland). Wir kommen am frühen Abend exakt zur geplanten Zeit in Kopenhagen an und parken im Parkhaus Q-Park Nørreport. Dort gibt es jede Menge freie Ladestationen, von denen wir gleich eine nutzen.








Erste Eindrücke einer bunten Stadt
Das Parkhaus liegt gleich neben der Torvehallerne – einer Markthalle, in der es alles gibt, was das Herz begehrt: Fisch, Fleisch, Gemüse, Schokolade, Wein und jede Menge Sitzgelegenheiten zwischen den beiden Hallenbereichen. Überall sitzen Menschen und genießen die Abendsonne. Wir schlendern durch den Markt und essen Thunfisch- und Lachstatar, dazu Krabbensalat. Dann holen wir unsere Koffer vom Auto und gehen etwa zehn Minuten zu Fuß zum Hotel. Es liegt in einer Fußgängerzone direkt neben dem Rundetårn, den wir am Sonntag besuchen werden. Auf dem Weg fallen uns die vielen Fahrräder auf, die überall in der Stadt geparkt sind. Kopenhagen ist die Fahrradhauptstadt Europas!
Wir checken im 25hours Hotel Indre By ein und sind sofort angetan vom bunten Flair der stilvoll renovierten ehemaligen Porzellanfabrik. Unser Zimmer ist geräumig, hier werden wir uns bis Montag bestimmt wohlfühlen. Wir rasten kurz, aber es zieht uns schon wieder raus in diese pulsierende Stadt.






























Kleiner Abendspaziergang
Bevor wir Abendessen gehen, brachen wir zu einer ersten Stadterkundung auf. Durch die Altstadt Indre By gehen wir zum Rådhuspladsen, dann weiter zum Tivoli. Eigentlich wollten wir einmal durch den weltbekannten Vergnügungspark schlendern und hätten mit unserer Kopenhagen Card sogar freien Eintritt gehabt. Aber die Schlangen sind unendlich lange und wir entscheiden uns gegen stundenlanges Warten. Über die Magdstraede (deutsch: Markstraße) gehen wir wieder zurück. Sie ist eine der ältesten Straßen von Kopenhagen und überzeugt mit ihrem authentischen Flair. Überall fahren Menschen mit dem Fahrrad – Kopenhagen wurde schon mehrmals zur besten Fahrradstadt der Welt gewählt. Die Hälfte aller Pendlerfahrten werden hier mit dem Rad zurückgelegt, im Stadtzentrum von Kopenhagen gibt es mehr Fahrräder als Autos. Knapp 1,5 Millionen Kilometer pro Tag werden auf zwei Rädern zurückgelegt. Dafür gibt es Radwege mit einer Gesamtlänge von knapp 400 Kilometern.
Unser Auto sollte schon fertig geladen sein, drum gehen wir noch einmal zurück zum Parkhaus und stellen das Auto um. Dann machen wir uns auf den Weg zum Restaurant.











































Abendessen im Restaurant Frank
Unser Restaurant für den heutigen Abend liegt in Indre By und heißt Frank. Es ist bis auf einen Tisch voll, der gehört uns – wir haben schon vor ein paar Wochen reserviert. Wir essen das fünfgängige Menü mit Weinbegleitung und sind begeistert von Geschmack und Raffinesse der Gerichte. Das Personal ist freundlich und wir verbringen einen wundervollen Abend mit Shrimp Tatar auf Aioli, Miso Schellfisch mit Pak Choi, Makrele mit Erbsen und grünem Apfel, Schweinenacken mit Thai-Basilikum und Blanquette und einem Schafjoghurtparfait mit Himbeergranité.
Da Kopenhagens Postkartenmotiv, der Nyhavn, nicht weit entfernt ist, spazieren wir noch hin und drehen eine Runde durch den alten Hafen. Am Abend ist es ein Fortgeh-Hotspot, in den Cafés und Restaurants sitzen Menschen und genießen den Abend.












