Monte Urgull und Baden am Zurriola Strand
Das beste Frühstück
Der Wetterbericht für heute Vormittag hat Regen vorhergesagt, deshalb schlafen wir lange und gehen erst um 9:00 Uhr frühstücken. Schon unser Tisch ist nobel gedeckt, wir staunen über das großartige Angebot an Speisen. Sogar Pinxtos gibt es, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir trinken dazu frischgepressen Orangensaft und essen auch noch Melone mit butterweichem Serranoschinken. Mit diesem Frühstück haben wir genug für den ganzen Tag!



Dann bleiben wir noch am Zimmer, es nieselt immer noch ein bisschen, ab Mittag soll aber die Sonne scheinen. Wir inspizieren auch noch den Rooftop-Pool des Hotels und genießen die Aussicht über den Dächern von San Sebastian, die auch mit den dicken Wolken schön ist. Im Erdgeschoß des Hotels hat übrigens eine schön restaurierte Gewölbedecke aus dem Altbestand mit Buntglasfenstern.





Wir bezwingen den Monte Urgull
Gegen Mittag wird es sonnig, wir spazieren erneut über die Strandpromenade Richtung Altstadt und machen einen Abstecher zur belebten Plaza de la Constitución. Alle Balkone sind durchnummeriert. Das liegt daran, dass der Platz früher als Stierkampfarena genutzt wurde und die Nummerierung die Zuschauerplätze angezeigt haben. Dann stehen wir vor den Stufen, die den Beginn des Weges auf den Urgull markieren. Der Berg Urgull ist größtenteils bewaldet und bildet den Abschluss der Landzunge zwischen der Bucht La Concha im Westen und der Mündung des Flusses Urumea im Osten. Im Norden fällt er unmittelbar in den Golf von Biskaya ab, an seinen Südhang schließen sich Hafen und Altstadt an. Durch seine Lage und die auf seinem Gipfel errichtete 12,5 Meter hohe Christus-Statue dominiert er das Stadtbild. Aufgrund seiner strategischen Bedeutung wurde auf dem Berg bereits im 12. Jahrhundert eine Burg errichtet, die mehrfach zerstört und wieder aufgebaut und den militärischen Erfordernissen angepasst wurde. Sie ist heute unter dem Namen Castillo de la Mota bekannt. 1924 wurde für die 1813 während der Napoleonischen Kriege im Kampf um die Festung gefallenen britischen Soldaten ein Soldatenfriedhof am Nordhang des Bergs eingeweiht. Wir überwinden die 123 Höhenmeter über Treppen und steile Pfade und werden mit einer tollen Aussicht und einem kühlen Bier in einem Café hoch über der Stadt belohnt. Dann gehen wir wieder hinunter und verlassen die Parkanlage am östlichen Ende. unser Ziel: Der Zurriolastrand.






































Baden am Zurriola Strand
Der 800 Meter breite und 110 Meter tiefe Sandstrand liegt im östlichen Teil der Stadt, unterhalb des Kursaals. Wir suchen uns einen guten Platz und gehen sogleich baden. Das Wasser ist sehr warm und realtiv ruhig. Wir schwimmen ein Stück, dann waten wir durch den etwas veralgten Bereich in am Wasserrand zurück. Den Rest des Nachmittages verbringen wir mit Hörbuch und Musik im Ohr und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen.







Am Abend schlendern wir zurück ins Hotel, natürlich nicht ohne einen Bier-Pinxto-Zwischenstopp. Außerdem kommen wir an der beeindruckenden Artzain Onaren Katedrala vorbei. Im Zimmer angekommen, duschen wir uns den Sand aus den Haaren und machen uns fertig für das heutige Abendessen.





Abendessen im Restaurant Kokotxa
Wieder einmal gehen wir über die Strandpromenade Richtung Altstadt. Für das heutige Abendessen haben wir das Restaurant Kokotxa ausgewählt. Es liegt an der Koruko Andre Mariaren Basilika. Als wir pünktlich um 21:00 Uhr ankommen, ist das ganze Restaurant schon voll, bis auf einen Platz – sehr unüblich für Spanien. Für uns haben sie den allerbesten Platz aufgehoben – einen breiten Tisch direkt am riesigen geöffneten Schiebefenster. So bekommen wir die Stimmung von draußen und drinnen mit, was besonders fein ist. Was wir heute zu essen bekommen, haben wir so nicht erwartet. Es ist ein großartiges Menü mit großartiger Weinbegleitung. Es ist wie überall im Baskenland fischlastig, es ist aber auch ein Ox Tartar dabei. Es gibt Garnelen, einen großartigen Tintenfischgang, Kokotxas auf Pil-Pil-Sauce, Drachenkopf und ein tolles Dessert mit weißer Schokolade. Es war das letzte Degustationsmenü unseres Urlaubes, was wir sehr schade finden. Wir haben uns schon fast daran gewöhnt, viele kleine Happen zu essen, ohne danach völlig überessen zu sein.Wir sind auch sehr davon überzeugt, dass ein Schnitzel mit Pommes auch nicht weniger Kalorien hat wie ein gesamtes Menü. Nach Mitternacht spazieren wir durch die belebten Altstadtgassen zurück ins Hotel. Heutige Schritte: 14.357.

























