Küstenwanderung zum Atxabiribil Strand und abendliche Pintxo-Tour

Küstenwanderung zum Atxabiribil Strand und abendliche Pintxo-Tour

Küstenwanderung zum Atxabiribil Strand

Heute steht eine kleine Wanderung auf dem Programm, für die wir uns mit einem Frühstück im Hotel stärken. Es gibt Serranoschinken, Manchegokäse, jede Menge Obst, Nüsse und eine großartige Eierspeise. Dazu einen doppelten Espresso und frischen Orangensaft – ein perfekter Start in den Tag.

Wir fahren gegen Mittag mit der U-Bahn nach Bideluze und spazieren durch den kleinen Ort zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, einer Windmühle. „Aixerrota“ wird sie auf spanisch genannt, von dort hat man einen tollen Ausblick auf Getxo und die Steilküste. Hier startet auch der befestigte Küstenweg „La Galea“, der uns an einem Leuchtturm vorbei zu den schönen Stränden der Küste des Baskenlandes bringt. Der Wind weht kräftig und es ist stark bewölkt bei angenehmen 27 Grad – genau das richtige Wanderwetter. Hier kann man die Route nachverfolgen. Nach etwa sieben Kilometern sind wir beim Atxabiril bzw. Arrietara-Strand anglangt. Der weitläufige Sandstrand liegt zwischen zwei Steilküsten und ist nach Norden ausgerichtet. Zuallererst trinken wir Cerveza im Strandcafé, dazu gibt’s Pintxo Gilda und ein Stück Tortilla mit Schinken.

Dann suchen wir uns einen windgeschützten Platz im feinen Sand. Mit den rauen Wellen des Atlantik ist hier ein Paradies für Surfer entstanden. Da das Wetter heute nicht optimal ist, ist die Fahne auf rot, das Baden ist nicht erlaubt. Zwischen zwei Beachflags gibt es aber eine überwachte Zone, in der wir doch ins Wasser dürfen. Wir werfen uns in die hohen Wellen, es sind einige ziemlich starke dabei. 

Sehr schön sind auch die Felsen aus Flysch, die den Strand begrenzen – ein tolles Fotomotiv. Nach dem Baden sind wir erschöpft und schlafen ein wenig. Um 17:00 Uhr machen wir uns wieder auf den Rückweg, zur U-Bahn ist es eine halbe Stunde zu Fuß, die Fahrtstrecke ist noch einmal so lange. Als wir im Hotel zurück sind, machen wir uns fertig für den Abend – heute geht es auf Pixto-Tour in die Casco Viejo. 

Pintxo-Tour rund um die Plaza Nueva

Es dämmert bereits, als wir die Casco Viejo erreichen. In den Gässchen ist einiges los, auf der Plaza Nueva ist das Epizentrum des beginnenden Nachtlebens. Unzählige Tapasbars und Restaurants haben geöffnet, an den Tischen und Theken drängen sich dich Menschen. Wir essen Pitxos und trinken Bier in drei verschiedenen Lokalen – dem „Toma y Daka“, dem „La Olla“ und „Charly’s Taberna“. Auf den kunstvoll angerichteten Brötchen befindet sich hauptsächlich Fisch, aber auch Schinken- und Käsevarianten gibt es. Das Bier kann man im so genannten Hausglas, der „caña“, bestellen. Die Menge ist gering, so kann man von Bar zu Bar ziehen und Bier zu den Pintxos trinken, ohne gleich betrunken zu werden. Um 22:00 Uhr schließen die meisten Bars, wir gehen noch weiter in eine der Siete Calles in der Altstadt und essen noch ein paar Pintxos in einem Restaurant mit Barbereich und trinken Rotwein dazu. Im Restaurant des „Sugarra“ werden dicke Txuletóns serviert. Das zwei Monate gereifte Fleisch kann man in einem gekühlten Außenfenster bewundern. Gegen Mitternacht kommen wir ins Hotel, die Bäuche sind voll und die Füße schmerzen. Heute sind wir immerhin wieder 27.818 Schritte gegangen.