Ankunft in Island: Hafnarfjörður und Reykjavík

Nach einem knapp vierstündigen Flug kommen wir wohlbehalten am Flughafen Keflavík an. Zuerst holen wir unser winterfittes Allradfahrzeug, einen Dacia Duster, bei Europcar ab. Heute steht nur die rund sechzig Kilometer lange Fahrt nach Reykjavík an. Auf dem Weg dorthin hab wir noch einen Zwischenstopp in Hafnarfjörður geplant.

Hafnarfjörður

Wir erreichen Hafnarfjörður nach etwa einer halben Stunde Fahrt. Dort statten wir dem angeblich schönsten Weihnachtsmarkt Islands einen Besuch ab. Das ganze Dorf verwandelt sich in der Adventzeit in eine Weihnachtsmeile. Vor allem viele Familien sind dort. Die Stimmung ist schön vorweihnachtlich, jedes Haus und jeder Balkon ist festlich geschmückt. Die Luft riecht nach Meer, wir spazieren durch die geschmückten Gassen und genießen den guten Start in unseren Urlaub.

Reykjavík

Danach steuern wir die Hauptstadt Islands an. Reykjavík bedeutet übersetzt „Rauchbucht“. Der Name rührt vermutlich von den Dämpfen der heißen Quellen in der Umgebung her. Insgesamt 130.000 Menschen leben dort – Reykjavík ist also vergleichbar mit der fünftgrößten Stadt Österreichs, Innsbruck. Ungefähr 40 Prozent aller Isländerinnen und Isländer leben in der Hauptstadt.

Wir checken im Center Hotel Arnarhvoll ein. Nach einer kurzen Rast spazieren wir durch die vorweihnachtliche Stadt. Vorbei geht es am Konzerthaus Harpa zur der Weihnachtskatze – eine überdimensionale Katze, die eine einzige Lichterkette ist. Kurz winken wir am Tjörnin in die Webcam. Claudia nutzt noch die Gelegenheit, um gleich einen handgestrickten Schafwoll-Pulli zu kaufen.

Im Restaurant Apotek kitchen + bar essen wir zu Abend. Wir wählen das siebengängige Christmas Menu und essen Lammtatar, graved Lachs, Hirschfleisch, Jakobsmuscheln, Entenbrust, ein Beefsteak und ein Dessert mit Salzkaramell und Pistaziencreme-Weihnachtsbaum. Es war köstlich – besser hätten wir den Start nicht wählen können. Satt und müde von der langen Reise, gehen wir um 23:00 Uhr zurück ins Hotel – und kommen am Büro der Premierministerin vorbei.

Nordlichter sehen wir keine. Heute wäre zwar die perfekte Nacht dafür gewesen, mit hoher Sonnenaktivität und KP-Index 5, allerdings ist der Himmel durch eine Wolkendecke für uns unsichtbar. Vielleicht haben wir in den nächsten Tagen Glück.